Trockenwiesen

Mit einer Trocken- oder Magerwiese schafft man ein Biotop, in dem sich zahlreiche Kräuter, Halbsträucher und Heidepflanzen, aber auch verschiedenste Tiere - etwa Insekten - sehr wohl fühlen.

Trockenwiesen sind durch einen trockenen und an Nährstoffen armen Boden gekennzeichnet. Ideale Böden für Trockenwiesen sind sehr sandig und weisen, bedingt durch die lockere und durchlässige Erde, eine sehr gute Drainage auf. Feuchtigkeit, etwa durch Niederschlag, versickert oder verdunstet sehr schnell. Trockenwiesen bedürfen in der Regel nur sehr wenig Pflege.  Sie brauchen nicht viele Nährstoffe und Feuchtigkeit, dafür aber reichlich Sonne.

Auf einer Trockenwiese findet man kaum Gräser. Auch feuchtigkeits- und nährstoffliebende Wildpflanzen wie beispielsweise Löwenzahn oder Ampfer fühlen sich hier nicht wohl. Stattdessen sind die beschriebenen Bedingungen ideal für Wiesenkräuter, die auf herkömmlichen Wiesen meist durch konkurrierende Pflanzen verdrängt werden.

(Auszug aus www.gartenjournal.net/trockenwiese)