Blütenstadt Werder

Werder profitiert davon, Nachhaltigkeit und Biodiversität als wesentliche Punkte in sein Grünflächenkonzept aufzunehmen:


- Blühende Flächen erhöhen die Attraktivität der Stadt und unterstützen die Marke „Blütenstadt Werder.“

- Artenreiches Grün und trockenheitsresistente Blühpflanzen an Straßenrändern, Baumscheiben, Böschungen, und weiteren geeigneten Freiflächen bieten Insekten wie Bienen und Schmetterlingen Nahrung.


- Wenig ansprechende Gebiete wie Parkplätze und Brachflächen werden aufgewertet.

 

- einheimische Kräuer -und Blühpflanzen, sind an die Bodengegebenheiten angepaßt und überleben auch trockene Sommer


- Blühpflanzen werden nur im Herbst oder Frühjahr gemäht und sind daher kostengünstig im Pflegeaufwand


- Bienen finden von April bis August Nahrung

 


 

Gewerbegebiet Havelauen

 Die Grünflächen um das Gebiet Gewerbefläche Havelauen wird häufig gemäht, so dass sich keine Pflanzenvielfalt entwickeln kann.

Die Folge sind vertrocknete Flächen die keinen Lebensraum und Nahrung für Tiere und Insekten bieten.

Wir schlagen vor auf diesen Flächen Trockenwiesen zu sähen, die an die klimatischen Verhältnisse angepasst sind und auf sandigen Böden gedeien.
Das würde den gesamten Bereich optisch aufwerten und diesen Platz auch für Kunden der Gewerbetreibenden attraktiver machen.

 

 


 

Riva Werder und Havelauen

Auch auf den Grünflächen entlang des Yachthafens Riva Werder wären Trockenwiesen oder Stauden gut geeignet.

Die Wiesen können vor dem Havelauenfest gemäht werden um eine begehbare Fläche zu schaffen.

 

Bepflanzung von Baumscheiben

Die meisten Blumen auf den Baumscheibend der Eisenbahnstraße haben den trockenen Sommer und das Mulchen nicht überlebt.O

Wir empfehlen einheimische Wildkräuter oder Stauden, die auf sandigem Boden und in großer Trockenheit gut gedeien.

 

Das schreibt Gabriella Pape, die Leiterin der Königlichen Gartenakademie in Berlin zu Mulchen:

Es ist in den letzten Jahren geradezu eine Manie geworden, alles im Garten mit Rindenmulch zu versehen, weil es so wunderbar gegen Unkraut wirkt. Aber leider beschränkt sich der Vernichtungsprozess nicht nur auf das Unkraut, denn woher soll eine Pflanze denn wissen, ob sie als Unkraut eingestuft wurde oder nicht.

Die unsichtbaren Abgase, die sich in nasswarmen Rindenhäckseln bilden, strömen Tag und Nacht in die Beete und vergasen dort regelrecht vor allem Stauden, aber auch gern Rosen oder empfindliche Pflanzen wie Azaleen, Rhododendron und andere.

Eine wesentlich attraktivere und ökologischere Methode, ein Beet gesund zu erhalten, ist die Unterpflanzung mit wenig nährstoffzehrenden Stauden, wie etwa dem Storchenschnabel. Eine dichte, bodenebene Bepflanzung ergänzt die Bodengesundheit und hält das Beet unkrautfrei. Die Storchenschnäbel (Geranium) sind hervorragende Rosen- und Staudenbeetbegleiter, und sehr viele Sorten eignen sich zur langzeitigen Bodenbedeckung, einige sogar während des gesamten Winters über.

Zitat: https://www.morgenpost.de/kolumne/pape/article127332646/Stoppt-die-Mulch-Manie-es-gibt-Alternativen.html

So könnten diese Flächen aufgewertet werden:

 

Trockenheitsresistente Stauden, die auf sandigem Boden gedeien, Lebensräume und Nahrung für Insekten bieten, wenig Pflege benötigen - und schön aussehen.

Wir wünschen uns, dass  Werder eine "Kommune für Biodiversität" wird: www.kommbio.de

Diese Kommunen nehmen Biodiversität mit in ihr Grünflächenkonzept auf.